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Wie du Modalpartikeln zu deinen Freunden machst.

Was hast du denn? Was machst du denn? Wie geht’s dir denn?

Modalpartikeln (auch Abtönungspartikeln oder Abtönungswörter) sind das Salz in der Suppe. Durch sie ändert sich nicht die eigentliche Bedeutung des Satzes, du gibst deiner Kommunikation nur mehr Ausdruck. Du findest sie in erster Linie in der mündlichen Sprache. Es kann aber durchaus passieren, dass sich eine Modalpartikel einmal in einen Zeitungsartikel verirrt. Du solltest sie aber nicht aktiv in schriftlichen Texten zum Einsatz bringen. (vgl. Grammatik aktiv B2–C2).

Wie lernt man diese kleinen Wörter? Viele meiner Schüler/-innen auf C1- und C2-Niveau fragen immer wieder nach Sätzen und Konstruktionen, die Modalpartikeln beinhalten – vor allem, weil sie diese bei der Arbeit oder an der Uni in einem deutschsprachigen Land laufend hören. Mein Tipp hier: Übertreibe es am Anfang nicht! Es gibt eine große Auswahl dieser Wörter und oft haben sie auch noch mehrere Einsatzmöglichkeiten. Schnappe dir am Anfang z. B. das Wort „doch“:

„Lass uns doch ins Kino gehen!“ – Hier macht das „doch“ die Aufforderung freundlicher.

„Das gibt es doch nicht!“ – Jetzt kommt dem „doch“ eine gänzlich andere Bedeutung zu. Du drückst damit Überraschung aus.

„Doch“ lässt sich aber auch wunderbar in Wünschen verwenden: „Wenn ich doch bei ihm sein könnte!“

Das Buch „Grammatik aktiv B2-C2“, erschienen im Cornelsen-Verlag: https://www.cornelsen.de/produkte/grammatik-aktiv-verstehen-ueben-sprechen-uebungsgrammatik-mit-audios-online-b2-c1-9783060214822 bietet dir hierzu nicht nur einen wunderbaren Überblick. Es ermöglicht dir auch durch kurze Übungen, die neuen Inhalte gleich auszuprobieren.

Wenn deine Sprache schon sehr gut ist und du eigentlich nur noch diese Modalpartikeln üben möchtest, kannst du auch sehr gerne eine Stunde mit mir buchen. Wichtig ist nämlich, dass du Modalpartikeln mündlich ausprobierst.

Viel Spaß beim Üben! 😊

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